Hier entsteht zur Zeit die Internetpräsenz des Trierer Bündnisses für Lebensrecht und Menschenwürde.


 

 

» AKTUELL:

        Nächstes Treffen: 4. Februar 2014 um 19.00 Uhr im Pfarrheim St. Agritius

 

» Über uns:

    Das „Trierer Bündnis für Lebensrecht und Menschenwürde“ versteht sich als Netzwerk in der Konfrontation mit dem gesamten Spektrum der Infragestellung von Lebensrecht und Menschenwürde, angefangen bei Embryonenforschung, Klonversuchen, pränatalen Selektionstech­niken und Abtreibung, über Versuche an Nichteinwilligungsfähigen bis hin zur Forderung nach Legalisierung aktiver Sterbehilfe. Zur Mit­arbeit im Bündnis sind alle Institutionen, Verbände, Gruppen und Einzelpersonen aufgerufen, denen die Verteidigung der menschlichen Würde und des uneingeschränkten Rechts auf Leben ein Anliegen ist.


» Stoppt Abtreibung...:

    Seit der faktischen Freigabe der Abtreibung im Jahre 1974 wur­den in Deutschland etwa 8 Millionen Kinder abgetrieben. Das bedeutet 730 Kindestötungen an jedem Tag, mehr als 30 in jeder Stunde!

    Ungefähr 1000 Abtreibungen werden jährlich nach der 20.Schwangerschaftswoche durchgeführt. Bei diesen Spätabtrei­bungen sterben Kinder, die außerhalb des Mutterleibes schon lebensfähig wären, auf besonders grausame Weise.

    Textfeld: Über 90% aller Ab­treibungen werden staatlich finanziert – dafür wurden zuletzt jährlich 45 Millionen Euro Steuergelder aufge­wandt. Gleich­zeitig wurden soziale Leistungen für allein­erzie­hende Mütter aus Kosten­gründen reduziert.

    Nach Schätzungen der UNO sterben jährlich etwa 50 Millionen Kinder weltweit durch Abtreibung.

    Jedes Kind, das bei einer Abtreibung stirbt, ist ein Mensch. Sein Herz schlägt seit dem 20.Tag! Diese Kinder sind hilflose Opfer, die sich nicht wehren und ihr Le­bensrecht nicht verteidigen können.

     
» Stoppt Euthanasie...:

    Im Jahr 2002 haben die Niederlande als erster europäischer Staat die Tötung kran­ker Menschen auf deren Verlangen hin legali­siert. Seitdem wird jährlich bei etwa 3000 Patienten aktive Ster­behilfe geleistet, mehr als 1000 werden ohne ihre Zu­stimmung getötet. Eine wirksame Kontrolle seitens des Staates findet nicht statt: Ärzte bleiben selbst dann straffrei, wenn sie gesetzeswidrig handeln.

    Nach eigenen Angaben töteten die Ärzte in 38 Prozent der Fälle ihre Patienten nicht, weil sie unheilbar krank waren, sondern „weil die Nächsten es nicht mehr ertragen konnten.“

    Kinder ab 12 Jahren dürfen mit Zustimmung der Eltern euthanasiert werden. Auch psychisch Kranke, altersdemente oder an Alzheimer erkrankte Patienten werden mit, teilweise ohne ihre Zustimmung getötet.

    In zahlreichen Fällen wurden neugeborene Kinder mit schweren Behinderungen nach Rücksprache mit den Eltern zu Tode ge­spritzt. Jüngsten Berichten zufolge plant die niederländische Regierung, solche bisher „nur“ geduldeten Tötungshand­lungen demnächst durch eine gesetzliche Regelung offiziell zu erlauben.

    Auch Belgien hat 2002 die aktive Sterbehilfe legalisiert. In den meisten anderen europäischen Ländern ist sie noch verboten, ihre Zulassung wird aber zum Teil heftig diskutiert. Im europäi­schen Parlament drängen einflussreiche Kreise auf eine euro­paweite Freigabe der Euthanasie.

     
» Stoppt Klonen...:

    In vielen Ländern der Erde werden menschliche Embryonen heute zu Forschungs­zwecken verbraucht. Hunderte, wenn nicht Tausende bei künstlicher Befruchtung entstandene und „übrig gebliebene“ Embryonen wurden bereits getötet, um sie zu unter­suchen oder ihre Zellen für Gewebskulturen zu verwenden. Mittlerweile hat man begonnen, Menschenembryonen im Rea­genzglas ausschließlich dafür zu er­zeugen, um sie anschließend wieder zu verbrauchen. In der vagen Hoffnung auf mögliche Forschungserfolge für die Heilung Dritter opfert man das Leben von Menschen im frühesten Stadium ihrer Entwicklung.

    Ganz gezielt planen Wissenschaftler derzeit das sogenannte „therapeutische Klo­nen“. Aus Körperzellen lebender Menschen sollen deren genetische Kopien hergestellt werden. Diese lässt man zu Embryonen heranwachsen und tötet sie dann, um sie bei Bedarf als „Ersatzteillager“ für den Spender verwenden zu kön­nen. Auf diese Weise möchte man Krankheiten heilen, die heute noch als unheilbar gelten. Kritiker haben derartige Verfahren als „modernen Kannibalismus“ oder eine neue Form von Verskla­vung bezeichnet.

    Im Unterschied zu anderen Ländern verhindert in Deutschland das „Embryonen­schutzgesetz“ von 1991 solche Vorhaben zur Zeit noch, doch wird der Ruf nach einer „Forschung ohne Fes­seln“ in Wissenschaft und Politik immer lauter.


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